Fakten FC Küssnacht

Verein: FC Küssnacht

Gründungsjahr: 15.08.1946

Gründer: Am 22. August 1946 wurde im Restaurant Lindenhof die erste Generalversammlung des FC Küssnacht abgehalten. Zu dieser Generalversammlung fanden sich die nachfolgenden Gründungsmitglieder ein: Anton Eberle, Fritz Kahn, Heinrich Monti, Josef Abegg, Peter Christen, Max Trutmann, Otto Wernli, Walter Arber, Paul Zeltner, Moritz Troxler, Werner Trutmann, Ernst Beeler, Clemens Felder, Josef Felder, Eduard Stocker, Hans Stocker, Josef Schmidig, Max Vogel und Peter Sidler.

Mietgliederanzahl: Aktuell 560 Mitglieder

Anzahl Mannschaften: Insgesamt 32 Mannschaften: 5 Aktivmannschaften, 1 Senioren 30+, 1 Senioren 40+, 1 Senioren 50+, 1 Damenmannschaft und 23 Juniorenmannschaften

Historische Momente: 2006 bestand der FC Küssnacht seit mehr als 60 Jahren und machte sich mit dem historischen Erfolg im Schweizer Cup gegen den FC St. Gallen sein eigenes Jubiläumsgeschenk. Im Frühjahr wurde dazu die Erneuerung des Allwetterplatzes auf der Sportanlage Luterbach in Angriff genommen, wodurch die Infrastruktur auch für die nächsten Jahre genutzt werden kann.

Grösster Erfolg: 2005 mit dem 2:1 Cuperfolg im 1/16-Final gegen den Super League Verein FC St. Gallen qualifizierten sich die Küssnachter für den 1/8 Final im Schweizer Cup

Präsident: Co Präsident Roman Schlömmer (Administration und Finanzen) und Co Präsident Bruno Zimmermann (Spielbetrieb)

Hauptsponsor: Saredi AG, Küssnacht

Clubfarben: Verein FC Küssnacht rot/weiss; erste Mannschaft FCK: gelb/blau

Damen: 1984 nahm erstmals eine Damenmannschaft des FC Küssnacht am Meisterschaftsbetrieb in der 3. Liga teil. 1997 gelang der Küssnachter Damenmannschaft sogar der Aufstieg in die Nationalliga B. Heute verfügt der FC Küssnacht über eine Damenmannschaft in der 2. Liga und über fünf Mädchenmannschaften bei den Junioren.

 

Vereinsgeschichte – 1946 bis 1955

1946 – 1955 – Im August 1946 wurde der Fussballclub Küssnacht von 19 Initianten gegründet. Zwar gab es schon zuvor einige Fussballklubs in Küssnacht am Rigi und Umgebung. Diese verschwanden aber wieder, weil viele Mitglieder 1939 in den Aktivdienst einrücken mussten und unzählige Spielwiesen bei Kriegsausbruch für den Anbau von Kartoffeln und Getreide verwendet wurden.

  • Als am 5. Mai 1946 die Friedensglocken läuteten, fand nach dem Eintritt in den SFV schon bald das erste Freundschaftsspiel gegen den FC Luzern statt. Noch im selben Jahr gelang es den Gründungsmitgliedern, den Fussballplatz Luterbach zu mieten.
  • Am 22. August 1946 wurde im Restaurant Lindenhof die erste Generalversammlung des FC Küssnacht abgehalten. Zu dieser Generalversammlung fanden sich die nachfolgenden Gründungsmitglieder ein: Anton Eberle, Fritz Kahn, Heinrich Monti, Josef Abegg, Peter Christen, Max Trutmann, Otto Wernli, Walter Arber, Paul Zeltner, Moritz Troxler, Werner Trutmann, Ernst Beeler, Clemens Felder, Josef Felder, Eduard Stocker, Hans Stocker, Josef Schmidig, Max Vogel und Peter Sidler.
  • 1951 stimmte die Bezirksgemeinde dem Kauf des Sportplatzes zu, was CHF 20’000.00 Vereinsschulden zur Folge hatte. Nach der Instandstellung des Platzes durch Frondienst wurde die Anlage am 14. September 1952 feierlich eingeweiht.
  • 1955 wurde erstmals ein Grümpelturnier durchgeführt. Der Verein wies damals 2 Aktivmannschaften und eine Juniorenmannschaft auf. Im gleichen Jahr fand im Hotel Seehof eine Familien- und Jubiläumsfeier zum 10-jährigen Bestehen statt. Der Verein zählte bereits 70 Mitglieder.
Gründungsstatuten FC Küssnacht 1947

Gründungsstatuten FC Küssnacht 1947

Fussballturnier vor der Vereinsgründung

Fussballturnier vor der Vereinsgründung

Zwei Gründungsmitglieder Paul Zeltner (links) und Ernst Beeler (rechts)

Zwei Gründungsmitglieder Paul Zeltner (links) und Ernst Beeler (rechts)

Vereinsgeschichte – 1956 bis 1965

1956 – 1965 – Nach 10 Jahren Vereinstätigkeit lief im sportlichen Bereich nicht alles rund. Zudem sorgten die prekären Platzverhältnisse im Boulevardblatt „Blick“ für nationale Schlagzeilen. „Auf einem sumpfigen, von Maulwürfen übersäten Ackerfeld müssen die Fussballmannschaften des Drittligaklubs Küssnacht am Rigi und die einheimische Jugend spielen …“, stand unter anderem geschrieben, was lokal einigen Wirbel auslöste.

  • Durch grosse Anstrengungen konnten die Schulden 1956 dank Zusagen der Regierung des Kantons Schwyz und des Schweizerischen Verbandes für Leibesübungen um CHF 15’000.00 reduziert werden.
  • 1957 beschlossen der Turnverein und der FC Küssnacht, erstmals eine gemeinsame Broschüre, das „Sportorgan“, herauszugeben, welches danach sechsmal pro Jahr erschien.
  • 1961 bewilligte die Bezirksgemeinde die Erstellung eines Umkleidelokales beim Sportplatz Luterbach. Der FC Küssnacht leistete einen beachtlichen Frondienstanteil, trotzdem musste ein Nachtragskredit von CHF 3’000.00 gestellt werden, welcher auch bewilligt wurde.
  • 1962 beendete die I. Mannschaft die Meisterschaft als Gruppensieger und stieg danach in die 3. Liga auf. Diese Erfolge fanden Beachtung und einen regen Zulauf, die Mitgliederzahl stieg auf 72.
  • 1963 zählte der Verein bereits drei Juniorenmannschaften. Die regelmässige Publikation des „Sportorgan“, welches zusammen mit dem Turnverein Küssnacht erfolgte, wurde eingestellt und es wurde beschlossen, diese Broschüre in Zukunft alleine und nach Bedarf herauszugeben.
  • 1964 wurde der junge und später langjährige und erfolgreiche Nationalligaspieler Peter Wenger mit 17 Treffern als interner Torschützenkönig aufgelistet. Der Sportplatz Luterbach befand sich nach zehn Jahren intensiver Benutzung in äusserst schlechtem Zustand. Maulwürfe nahmen zunehmend überhand, stand im „Blick“ geschrieben und löste deshalb in der lokalen Presse eine hitzige Debatte aus.
  • 1965 wurde Peter Wenger für ein Jahr an den FC Luzern ausgeliehen. In diesem Jahr erhielt der FC Küssnacht zusätzliche Trainingsmöglichkeiten auf dem Rasen und Hartplatz der Seematt, so dass die prekären Platzverhältnisse teilweise behoben werden konnten. Der Verein wuchs auf 131 Mitglieder an und verfügte über eine Aktivmannschaft und vier Juniorenmannschaften.
Erste Mannschaft FC Küssnacht circa um 1950

Erste Mannschaft FC Küssnacht circa um 1950

Erste und zweite Mannschaft FC Küssnacht circa um 1950

Erste und zweite Mannschaft FC Küssnacht circa um 1950

rtorgan FC Küssnacht und Turnverein

rtorgan FC Küssnacht und Turnverein

Vereinsgeschichte – 1966 bis 1975

1966 – 1975 – Im dritten Jahrzehnt stieg der FC Küssnacht erstmals in die 2. Liga auf. In einem denkwürdigen Spiel erzielte der FC Küssnacht auswärts gegen den FC Schötz kurz vor Spielschluss den entscheidenden Treffer. Peter Wenger wurde vom FC Küssnacht zum FC Basel transferiert. Nachdem das „Sportorgan“ eingestellt wurde, erschien erstmals das eigene Vereinsbulletin.

  • 1966 wurde für die Planung einer neuen Gesamtsportanlage die Interessengemeinschaft Küssnachter Sportvereine IGKS gegründet. Hauptthema in diesem Jahr war der von Protesten begleitete Transfer von Peter Wenger vom FC Küssnacht zum FC Basel.
  • 1967 wurden von der sonntäglichen Bezirksgemeinde die Erstellung eines zweiten Spielfeldes und eine Rückstellung für den Landerwerb zu einem späteren Ausbau beschlossen. In diesem Jahr wurde auch mit dem Bau der Sportanlage Grossebnet begonnen, welcher im Verein für grosse Erleichterung sorgte, sowie die Gründung der Seniorenabteilung Tatsache. Die Kosten für die Beleuchtung auf dem Luterbach beliefen sich auf CHF 8’000.00. Die Vereinsversammlung bewilligte CHF 5’000.00, der Rest wurde über Anteilscheine à CHF 100.00 finanziert. Als Gegenleistung für den Transfer von Peter Wenger zum FC Basel zeichnete der FC Basel deren zehn.
  • 1968 stieg der FC Küssnacht in einem denkwürdigen Spiel gegen den FC Schötz erstmals in die 2. Liga auf. Schötz hätte ein Unentschieden zum Aufstieg gereicht. Während der eigene Torhüter alle gegnerischen Chancen zunichte machte, gelang dem FC Küssnacht kurz vor Spielschluss der entscheidende Treffer zum Aufstieg. In den beiden folgenden Jahren gelang der ersten Mannschaft jeweils der Ligaerhalt und sie erfreute sich am regen Publikumsinteresse.
  • 1971 konnte der Abstieg im dritten Jahr der Ligazugehörigkeit aber nicht mehr abgewendet werden. Dafür konnte sich die zweite Mannschaft in der dritten Liga halten, so dass der FC Küssnacht neu mit zwei Mannschaften in der dritten Liga antrat.
  • 1972 feierte der FC Küssnacht seinen 25. Geburtstag und lud zahlreiche prominente Gäste sowie Verbands- und Vereinsdelegationen zu einer festlichen Jubiläumsfeier ein.
  • 1973 wies die Juniorenabteilung Mannschaften in sämtlichen Kategorien auf, nämlich von den Junioren A-E.
  • 1974 wurde die I. Mannschaft Drittliga-Regionalmeister und stieg wieder in die 2. Liga auf. In diesem Jahr stimmte eine grosse Mehrheit der Mitglieder der Erstellung einer Beleuchtung auf dem Grossebnet zu.
  • 1975 wurde die Beleuchtung in einem Spiel gegen den FC Luzern eingeweiht. An der jährlichen Generalversammlung wurde erstmals ein Dreierpräsidium gewählt.
Juniorenmannschaft FC Küssnacht

Juniorenmannschaft FC Küssnacht

Erstes Cluborgan des FC Küssnacht

Erstes Cluborgan des FC Küssnacht

Vereinsgeschichte – 1976 bis 1985

1976 – 1985 – Im vierten Jahrzehnt wurde die Schul- und Sportanlage Ebnet feierlich eingeweiht und die Planung der Sportanlage Luterbach aufgenommen. Das Projekt wurde im zweiten Anlauf 1984 vom Souverän genehmigt. Peter Wenger kehrte vom FC Nordstern zum FC Küssnacht zurück. Erstmals fand auch eine Damenmannschaft Aufnahme in den Verein.

  • 1976 wurde der Ersatz der Tribüne auf dem Sportplatz Ebnet beschlossen. Dies hatte einen entsprechenden Frondiensteinsatz zur Folge.
  • 1977 wurde das Rasenfeld Ebnet wegen der Bildung von grossen Wasserlachen umfassend saniert. Die Firma Baer trat erstmals mit ihrem Logo auf den Leibchen der I. Mannschaft als Werbepartner auf. Im Herbst wurde die Sportanlage Ebnet feierlich eingeweiht.
  • 1978 wurde das Umkleidelokal innen ausgebaut.
  • 1979 qualifizierte sich die I. Mannschaft ohne Niederlage in der 3. Liga für die Aufstiegsspiele und stieg wiederum in die 2. Liga auf. Peter Wenger kehrte vom FC Nordstern zum FC Küssnacht zurück. Peter Wenger gewann mit dem FC Basel in acht Jahren fünfmal den Schweizermeistertitel, holte einen Cupsieg und stand weitere dreimal im Cupfinal. Dazu kamen mit dem FC Basel 15 bis 20 Europacupspiele gegen so renommierte Teams wie Ajax Amsterdam, Real Madrid und Celtic Glasgow. Zudem ist Peter Wenger bis heute der einzige Küssnachter Fussballspieler, der in der Schweizer Nationalmannschaft spielte und insgesamt zu sieben Länderspieleinsätzen kam.
  • 1980 gelang der I. Mannschaft der Ligaerhalt. Die Rasenspielfelder waren aber hoffungslos überlastet und zeigten sich in einem bedenklichen Zustand. Die Bezirksgemeinde verwies das Geschäft über den Ankauf von 35’000 m2 Land im Luterbach an die Urne. Dieses wurde bald danach genehmigt und der Grundstein für die Realisierung der Sportanlage Luterbach gelegt.
  • 1981 wurde die Planung der Sportanlage Luterbach in Angriff genommen.
  • 1982 wurde der Kredit für die erste Etappe im Luterbach verweigert.
  • 1984 nahm erstmals eine Damenmannschaft am Meisterschaftsbetrieb in der 3. Liga teil. Im zweiten Anlauf wurde das Projekt zur Erstellung von Sportanlagen im Luterbach vom Souverän genehmigt.
  • 1985 setzte der Bezirk eine Baukommission Luterbach ein. Der Abbruch der alten Anlagen im Luterbach stand bevor. Die Seniorenabteilung stellte erstmals eine Veteranenmannschaft.
Erste Damenmannschaft FC Küssnacht

Erste Damenmannschaft FC Küssnacht

Peter Wenger beim FC Basel (unten von rechts die dritte Person). Hinzu sind in der zweiten Reihe auch Othmar Hitzfeld und Walter Odermatt zu sehen

Peter Wenger beim FC Basel (unten von rechts die dritte Person). Hinzu sind in der zweiten Reihe auch Othmar Hitzfeld und Walter Odermatt zu sehen

Räto Hoegger war längjähriger Juniorentrainer

Räto Hoegger war längjähriger Juniorentrainer

Vereinsgeschichte – 1986 bis 1995

1986 – 1995 – Das fünfte Jahrzehnt stand im Zeichen der Erstellung der Sportanlage Luterbach, mit einem beachtlichen Frondiensteinsatz der Sportvereine. Ein weiterer Schwerpunkt war die Erstellung des Clubhauses. 1988 wurde der Club300 gegründet und der Verein durch ein Co-Präsidium geleitet. Nach dem erneuten Aufstieg rangierte Küssnacht plötzlich an der Spitze der 2. Liga.

  • 1986 stieg die Mannschaft wieder in die 2. Liga auf. Als Clublokal wurde eine Baracke angeschafft. Der Bezirk bewilligte CHF 35’000.00 für deren Ausbau.
  • 1987 wurde die Sportanlage Luterbach eingeweiht. Der Besucheraufmarsch hielt sich in Grenzen, das Wetter war miserabel. In diesem Jahr erhöhte sich die Mitgliederzahl auf 285.
  • 1988 stieg die I. Mannschaft wieder in die 3. Liga ab. Anfangs Rückrunde wurde das neue Clublokal eröffnet. An einer ausserordentlichen Generalversammlung wurde ein Co-Präsidium gewählt. Im Sommer wurde die Gönnervereinigung Club300 gegründet.
  • 1989 wurde die erste Juniorinnenmannschaft gemeldet, mit dem Ziel, den Nachwuchs für die Damenmannschaft gezielt zu fördern.
  • 1990 wurde in der Vereinsgeschichte des FC Küssnacht die I. Mannschaft zum fünften Mal Drittliga-Regionalmeister und stieg zum fünften Mal in die 2. Liga auf.
  • 1991 verlief die Vorrunde äusserst erfolgreich, Erstmals wurde auch vom Aufstieg in die 1. Liga geträumt, jedoch mit dem Ziel, in dieser Liga möglichst nur mit Spielern aus den eigenen Reihen anzutreten. Küssnacht war das Überraschungsteam und schloss letztlich die Meisterschaft als Vizemeister ab. Was den Herren verwehrt blieb, erreichten die Damen mit dem erstmaligen Aufstieg in die 1. Liga.
  • 1992 wurde die I. Mannschaft erneut Vizemeister. Die Damenmannschaft konnte hingegen ihre spielerischen Fähigkeiten nicht umsetzen und stieg wieder in die 2. Liga ab.
  • 1993 feierte der Club300 sein fünfjähriges Bestehen und zählte 175 Mitglieder. Auf dem Luterbach-Areal wurde neu eine Anzeigetafel aufgestellt.
  • 1994 realisierte die Damenmannschaft den erneuten Aufstieg in die 1. Liga.
  • 1995 im Jubiläumsjahr seines 50-jährigen Bestehens zählte der FC Küssnacht bereits 470 Mitglieder, stellte 23 Mannschaften und stiess damit bezüglich Platzverhältnisse an die Kapazitätsgrenzen. Anlässlich des Jubiläumsfestes ging es entsprechend hoch zu und her.
50 Jahr Feier FC Küssnacht

50 Jahr Feier FC Küssnacht

I. Mannschaft FC Küssnacht (90iger Jahre)

I. Mannschaft FC Küssnacht (90iger Jahre)

Vereinsgeschichte – 1996 bis 2005

1996 – 2006 – In einem turbulenten sechsten Jahrzehnt standen der Aufstieg der ersten Mannschaft in die 1. Liga und der Aufstieg der Damenmannschaft in die Nationalliga B im Vordergrund. In der Zwischenzeit konnte sich das Fanionteam des FC Küssnacht in der 2. Liga interregional behaupten und erreichte mit dem 2:1 Cuperfolg gegen den FC St. Gallen einen historischen Sieg. Dazu hat der FC Küssnacht seit 2006/2007 wieder eine ambitionierte und erfolgreiche 3. Liga Damenmannschaft. Trotz der verlorenen ersten Abstimmung über die Erneuerung der Sportanlage Luterbach gab der Vereinsvorstand nicht auf und konnte im Jahr 2005 den Souverän vom redimensionierten Projekt der Sanierung Luterbach überzeugen. Damit wurde der Grundstein für die Erneuerung des Kunstrasens zu einem Allwetterspielfeld und die Sanierung des Rasenspielfeldes gelegt.

  • 1996 Geprägt wurden die drei Jubiläumsfeiertage des FC Küssnacht vom 14. bis 16. Juni von diversen Plauschspielen und einem reichhaltigen und vielfältigen Unterhaltungsangebot. Der Höhepunkt war natürlich das Jubiläumsspiel zwischen dem FC Luzern und dem SC Kriens. Dabei standen prominente Akteure, wie Petar Aleksandrov, René van Eck, Beat Mutter, Ludwig Kögl und Trainer Jean-Paul Brigger beim FC Luzern im Einsatz. Die Club300 Mitglieder stellten in den letzten acht Jahren dem FC Küssnacht über CHF 200’000 zur Verfügung. Die rund 190 Mitglieder des Club300 wurden dadurch für den FCK zu einem soliden finanziellen Rückhalt. Während den Weihnachtsferien fand in der Sporthalle Ebnet das erste Juniorinnen-Hallenturnier für die Kategorien A-F statt, welches sich als grosser Erfolg entpuppte.
  • 1997 Nachdem die Küssnachter Damenmannschaft bereits in der Saison 1994/95 den Aufstieg in die 1. Liga realisieren konnte, gelang ihnen 1997 sogar der Aufstieg in die Nationalliga B.
  • 1998 Die I. Mannschaft des FC Küssnacht wurde 2. Liga Meister und stieg in die 1. Liga auf. Ohne Niederlage wurde der Titel mit grossem Punkteabstand gewonnen. Auch die Aufstiegsspiele gewann die Mannschaft mit taktischem Geschick und fussballerischer Abgeklärtheit. Leider verunmöglichten die schlechten Spielbedingungen des Kunstrasens ein weiteres Wachstum des FC Küssnacht, eine Sanierung der Spielfelder für die Zukunft wurde unumgänglich. Der Club300 feierte das 10 jährige Jubiläum im Mythen Forum in Schwyz. Das Jahresprogramm wies zudem mehr und mehr Eigenaktivitäten auf, unter anderem traditionelle Anlässe wie Theaterbesuch in Arth, Frühlings- und Herbstapéro, Rigi-Schwinget, Club-Zmorge und der Besuch eines Fussballspiels in Mailand.
  • 1999 Co-Präsident für Finanzen & Administration Stefan Kaiser übergab sein Amt nach 11 Jahren an Alois Tschopp weiter.
  • 2000 Die I. Mannschaft des FC Küssnacht stieg nach zwei Jahren Zugehörigkeit in der 1. Liga in die neu gegründete 2. Liga interregional ab. Die Küssnachter Damenmannschaft ging ab der Saison 2000/2001 eine Spielgemeinschaft Küssnacht/Root ein, da nur auf diese Weise die Auflagen der Nationalliga mit einer zweiten Mannschaft erfüllt werden konnten. Neu wurde eine I. Mannschaft unter dem Namen SK Root in der NLB, eine II. Mannschaft unter dem Namen FC Küssnacht in der I. Liga und eine III. Mannschaft unter dem Namen SK Root in der 2. Liga angemeldet. Ziel war, mit der Spielgemeinschaft Root/Küssnacht zu einer festen Grösse in der Nationalliga A zu werden. Später akzeptierte der Schweizerische Fussballverband jedoch die Bildung einer Spielgemeinschaft nicht mehr länger, was zur Folge hatte, dass die Damenmannschaften des FC Küssnacht vollständig zum SK Root wechselte.
  • 2001 Die Erweiterung der Sportanlage Luterbach mit dem Projekt „Weitblick“ fand beim Souverän keine Mehrheit. Die weitsichtige Investition, welche den Sportvereinen einen geregelten Trainings- und Spielbetrieb und der wachsenden Bevölkerung eine regelmässige sportliche Betätigung hätte ermöglichen sollen, wurde hauptsächlich aus finanziellen Gründen abgelehnt. Tiefe Steuern und Abbau der Schulden waren auch im Bezirk Küssnacht zu diesem Zeitpunkt ein Dauerthema. Der FC Küssnacht musste einen neuen Anlauf nehmen und weiterhin um die Erweiterung der Sportanlagen kämpfen. Der kaum neu ins Amt gewählte Co-Präsident für Finanzen & Administration, Alois Tschopp setze sich bei einer Neuauflage gedanklich mit einem höheren Anteil an Frondienst und mit einer stärkeren finanziellen Beteilung auseinander.
  • 2002 Die I. Mannschaft des FC Küssnacht stieg in die 2. Liga regional ab und musste heftig aufpassen, nicht gleich in der Anonymität der 3. Liga zu verschwinden. Der neue Trainer Daniel Stadler arbeitete aber entschlossen am Neuaufbau der ersten Mannschaft. Der innere Kern der Mannschaft bestand vorwiegend aus den einheimischen Küssnachter Spielern Ivo Müller, Werner Müller, Marcel Waller, Christoph Müller, Adrian Winiger, Sven Stuhldreier und Marc Noser. Zusätzlich konnte Saredi AG als neuer Hauptsponsor, Isenschmid AG und Arthur Weber Stahl AG als neue Co-Sponsoren der ersten Mannschaft gewonnen werden.
  • 2004 Der FC Küssnacht eröffnete einen zweckgebundenen Fonds Erneuerung Sportanlage Luterbach, um sich finanziell stärker an den Kosten der Sanierung engagieren zu können. Bereits im Jahr 2004 beinhaltete dieser Fond einen Betrag von CHF 25’000. Dazu stieg die I. Mannschaft des FC Küssnacht wieder in die 2. Liga interregional auf und krönte die erfolgreiche Saison noch zusätzlich mit dem Cup-Sieg des Innerschweizerischen Fussballverbandes.
  • 2005 In diesem Jahr gelang dem FC Küssnacht der historische Höhepunkt seiner Vereinsgeschichte. Mit dem national und international für eine Sensation sorgenden 2:1 Cuperfolg im 1/16-Final gegen den Super League Verein FC St. Gallen qualifizierten sich die Küssnachter für den 1/8 Final im Schweizer Cup der letzten 64 Mannschaften, nachdem sie zuvor den FC Meilen im 1/32 Final auswärts besiegt hatten. Im 1/8 Final scheiterten sie infolge der WM Barragespiele Schweiz-Türkei eine Woche vor Weihnachten bei klirrender Kälte zuhause knapp mit 1:2 Toren gegen den FC Locarno. Trotzdem bleibt diese spielerische Glanzleistung vielen Küssnachtern in langer Erinnerung, besuchten doch über 3000 Zuschauer das Spiel FC Küssnacht – FC St. Gallen und feierten nach dem Spiel im Festzelt und im Sportareal bis in die frühen Morgenstunden. Im gleichen Jahr wurde das Projekt zur Erneuerung Sportanlage Luterbach vom Souverän in einer redimensionierten Version gutgeheissen. Es beinhaltete unter anderem die Erstellung eines neuen Allwetterspielfeldes am gleichen Standort, die Erweiterung der Finnenbahn und die Sanierung des Hauptrasenfeldes. Aufgegeben wurde dagegen vorderhand die Erweiterung der Sportanlage Luterbach um ein zusätzliches Rasenspielfeld, da dieses durch den neuartigen Allwetterplatz nicht unmittelbar erforderlich wurde. Der FC Küssnacht und der Turnverein Küssnacht beteiligten sich an den Gesamtkosten von CHF 1,75 Mio. mit CHF 100’000 direkt (Verwendung des zweckgebundenen Fonds) und in Form von Frondienst.
1. Liga Mannschaft FC Küssnacht

1. Liga Mannschaft FC Küssnacht

Cup-Sieg gegen den FC St. Gallen

Cup-Sieg gegen den FC St. Gallen

Vereinsgeschichte – 2006 bis 2010

2006 – 2010 – Nach den erfolgreichen Jahren in der 2. Liga interregional und dem Cup-Sieg gegen den FC St. Gallen kommt der FC Küssnacht sportlich in Bedrängnisse. Zuerst steigt der FC Küssnacht in die 2. Liga regional und anschliessend sogleich in die 3. Liga ab. In dieser Zeit wurden verschiedene Trainer und Sportchefs engagiert, welche den sportlichen Fall nicht entscheidend stoppen konnten.

  • 2006 Der FC Küssnacht bestand seit mehr als 60 Jahren und machte sich mit dem historischen Erfolg im Schweizer Cup sein eigenes Jubiläumsgeschenk. Im Frühjahr wurde die Erneuerung des Allwetterplatzes auf der Sportanlage Luterbach in Angriff genommen. Bereits im Herbst fanden auf dem neuen Kunstrasen mit FIFA Ein-Stern Zertifikat die ersten Trainings und Spiele statt. Ab der Saison 2006/2007 stellte der FC Küssnacht wieder eine Frauenmannschaft. Nach dem der Küssnacht in der Saison 2001/2002 die gesamte Damenmannschaft an den SK Root abgegeben hatte, baute der FCK ab der Saison 2006 wieder eine eigenständige Damenmannschaft in der 2. Liga 2. Stärkeklasse auf. Diese Mannschaft bestand hauptsächlich aus erfahrenen Spielerinnen, welche zuvor zum SK Root wechselten und wieder zurück kamen und aus eigenen Juniorinnen. Gleich in der ersten neuen Saison konnte sich die Damenmannschaft einen hervorragenden 2. Tabellenrang in der 2. Liga 2. Stärkeklasse sichern.
  • 2007 – 2010 – Die Spieler der erfolgreichen I. Mannschaft wurden in der Zwischenzeit auch älter und verabschiedeten sich einer nach dem anderen zu den Senioren. In dieser erfolgreichen Zeit gelang es dem FC Küssnacht nicht, die Abgänge mit eigenen Junioren zu schliessen. Viele junge eigene Fussballer waren nicht bereit, bis zu viermal pro Woche zu trainieren und sich dadurch einen Stammplatz in der I. Mannschaft zu erkämpfen. Ende Saison 2008/2009 stieg die Mannschaft von der 2. Liga interregional in die 2.Liga und Ende Saison 2009/2010 in die 3. Liga ab. Jeweils im letzten Spiel hätte es die Mannschaft den Ligaerhalt zuhause noch aus eigener Kraft schaffen können.
  • 2007 Nach der Sommerpause wurde die letzte Etappe der Erneuerung Sportanlage Luterbach angegangen, nämlich die Sanierung des Hauptspielfeldes auf dem Luterbach. Diese Sanierung dauerte ein ganzes Jahr an, bis der neue Rasen erstmals bespielt werden konnte. Die I. Mannschaft des FC Küssnacht konnte sich unter Trainer Bruno Spiess in der 2. Liga interregional behauptet. Dazu konnten mit der Autohaus Neuhaus AG, der Bauhag AG und dem Restaurant Frohsinn neue Co-Sponsoren zum bisherigen Hauptsponsor Saredi AG gewonnen werden.
  • 2008 Nach den Sommerferien fand unmittelbar zum Saisonbeginn die offizielle Einweihung der sanierten Sportanlage Luterbach durch Bezirksrat Michael Fuchs statt. Ein mehrjähriges Projekt, erstellt in mehreren Bauetappen, wurde der Bevölkerung und den Sportvereinen zweckgebunden frei gegeben. Das Einweihungsfest dauerte mehrere Tage, unter anderem mit einem Freundschaftsspiel gegen den FC Luzern und mit dem Eröffnungsspiel gegen den SC Goldau zur Meisterschaft der Saison 2008/2010, welches der FC Küssnacht 4:1 gewann. Hinzu kam es zum Trainerwechsel von Bruno Spiess zu Fernando Migliore am Ende der Vorrunde. Ziel war es eigene Junioren verstärkt in die erste Mannschaft einzubauen. Es folgte allerdings der Abstieg in die 2. Liga regional im letzten Spiel zu Hause gegen den SC Schöftland.
  • 2009 Saisonstart mit Sportchef Remo Schürmann und Trainer Fernando Migliore, wobei nach einem schlechten Saisonstart ein erneuter Trainerwechsel vorgenommen wurde. Neuer Trainer wurde Sigi Würsch und Coach Pedro Somoza, welche auf die Rückrunde hin die Mannschaft kräftig verstärkten. Die Damenmannschaft des FC Küssnachts konnte nach ihrer neuerlichen Gründung in der neu geschaffenen 3. Liga mit guten Tabellenrängen überzeugen. Im Jahr 2009 schaffte die Mannschaft sogar mit dem ersten Tabellenrang den Aufstieg in die 2. Liga.
  • 2010 Erfolgreiche Rückrunde mit entscheidender Niederlage im letzten Spiel gegen den SC Emmen und Abstieg in die 3. Liga. Vorstand setzt bereits zuvor ein Gremium aus ehemaligen Spielern der I. Mannschaft ein. Dieses Gremium bestimmte als Sportchef Adriano Ettlin, wobei es bereits auf Ende Rückrunde 2010 zur erneuten Trennung gekommen ist. Vorrunde 2010 wird in der 3. Liga Gruppe 1 in Angriff genommen, wobei der direkte Wiederaufstieg angestrebt wird. Trotz guter Kameradschaft und Einsatzwille konnte die Damenmannschaft in der 2. Liga im ersten Jahr nicht überzeugen. Nur mit viel Glück konnte sich die Mannschaft den Verbleib in der 2. Liga sichern.
Mannschaftsphoto FC Küssnacht 2010/2011

Mannschaftsphoto FC Küssnacht 2010/2011

Vereinsgeschichte – 2011 bis 2016

  • 2012 Nach zwei Jahren in der 3. Liga schafft der FC Küssnacht in der Saison 2011-2012 den Aufstieg in die 2. Liga. Im selben Jahr spielt auch die zweite Mannschaft des FC Küssnachts in der 3. Liga, steigt aber am Ende der Saison wieder in die 4. Liga ab. Roman Schlömmer übernimmt das Co-Präsidium Finanzen und Administration vom langjährigen CO-Präsidenten Alois Tschopp. Der neue Trainer der ersten Mannschaft heisst Pedro Somoza und war der vormalige Coach unter Trainer Sigi Würsch. Gleich in der ersten Saison unter Pedro Somoza hat das Team den Aufstieg in die 2. Liga geschafft, wobei das erfreuliche ist, dass wieder vermehrt der eigene Küssnachter Nachwuchs in der ersten Mannschaft zum Zug kommt. Weiter erfreulich ist, dass sich die Damenmannschaft in der 2. Liga weiterhin halten kann und sich mit einem guten Mittelfeldtabellenrang den Verbleib in der 2. Liga sicherte.
  • 2013/2014 Die erste Mannschaft schaffte den Aufstieg in die 2. Liga interregional und trifft somit wieder in den Innerschwyzer Derbys auf den FC Ibach und den SC Goldau. Bevor die Küssnachter den Aufstieg perfekt machten, erreichte die Mannschaft unter Trainer Pedro Somoza auch noch das IFV Cup-Finale, doch musste sich das Team in einem spannenden Spiel dem FC Nottwil geschlagen geben. Ebenfalls konnten die Damen des FC Küssnachts im Cup weitere Erfolge feiern. Zum einen gewannen diese den IFV Cup-Finale der Damen und konnten sich dadurch ein Spiel gegen den FC Zürich Frauen sichern. Dieses ging zwar mit 0:12 Toren verloren, doch war es für das Team von Trainer Iwan Schnüriger und Remo Zwyssig ein einmaliges Erlebnis. Im selben Jahr schafften dazu die 3. Mannschaft des FC Küssnachts ebenfalls den Einzig in das IFV Cup-Final der 5. Liga. Doch auch die 3. Mannschaft konnte dieses Final nicht gewinnen, doch überzeugte die Mannschaft mit einer kämpferischen Leistung.
FC Küssnacht feiert den Aufstieg in die 2. Liga

FC Küssnacht feiert den Aufstieg in die 2. Liga

IFV Cup-Final Teilnehmer 3. Mannschaft

IFV Cup-Sieger Damen FC Küssnacht

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