Spektakelloses Unentschieden

Von Mateo Landolt

Im Duell zwischen Schlusslicht Sins und dem FCK konnte kein Team für den grossen Exploit sorgen. Ein chancenschwaches Spiel endete 0:0.

Während sich Küssnacht unter der Woche vom Trainer Hasan Özoglu trennte, so kamen am Wochenende mit Philipp Ulrich und Sandro Janner Kräfte hinzu, die gegen Stans noch fehlten. Und die Startbemühungen des FCK waren dann auch durchaus überzeugend. Mutig und von sich überzeugt startete Küssnacht ins Spiel. Nach einigen Minuten ergriff aber auch Sins Initiative. Es entwickelte sich im Startdrittel an und für sich kein schlechtes Spiel, einzig die Chancen blieben aus. Hie und da eine Ecke oder eine Flanke die durch den Strafraum segelte, mehr kriegten die Zuschauer nicht zu sehen. Erst vier Minuten vor der Pause hätte Sins beinahe in Führung gehen können. Ein Steilpass in den Strafraum klärte Goalie Janner mit dem Fuss vor Marc Von Flüe. In der Pause werden wohl beide Teams über das Erspielen von Torchancen gesprochen haben.

Fehlende Bewegung

Die erste Chance nach Wiederanpfiff gehörte ebenfalls den Gästen. Nach einer Hereingabe landete der Schuss aber neben dem Tor. Im Anschluss blieb die Partie ausgeglichen. Sins hatte ab der 70. Minuten ein Chancenplus, wenn man das so nennen will. Der Gast kam eher flach über die Seiten nach vorne. Küssnacht fehlte wie in der Vergangenheit der Zugang zum Tor. Während diesmal bis ins Mittelfeld Ballstafetten möglich waren, so waren die Spieler danach zu weiten Bällen gezwungen. In der Offensive fehlte die Bewegung ohne Ball, haben sich die Spieler zu wenig angeboten. Auch von Hinten hätten durch vermehrtes Aufrücken Alternativen zu weiten Bällen erreicht werden können. Küssnacht war mutiger als auch schon und konnte aus einer Grundstabilität heraus Druck erzeugen. Vor das Tor wurde dieser Druck aber nicht getragen. Gegen ein defensiv schwaches Team wie Sins hat sich das Team sicherlich mehr erhofft. Nichtsdestotrotz gilt es die Grundstabilität mitzunehmen und mit Mut und Entschlossenheit aufzutreten. Als nächstes geht es auswärts gegen das siebtplatzierte Schattdorf.

Telegramm

FC Küssnacht – FC Sins 0:0 (0:0)
Luterbach – 180 Zuschauer – SR Ukaj – FC Küssnacht: Janner; Horat, Huruglica (78. Rössler), Schilliger, Elias Ulrich; Philipp Ulrich, Grgic (75. Tschupp), Landolt (66. Matos), Stadler; Eduard Qupi, Affolter (72. Paul Qupi). – FC Sins: Villiger; Mühlemann, Kalt, Würsch, Fuchs; Gumann, Sandro Von Flüe, Arnold, Rocha (61. Sven Niederberger); Marc Von Flüe, Salihi (74. Ramadani).

Keines der beiden Teams konnte mehrmals wirklich gefährlich werden.

Vom Mittelfeld aus konnte Küssnacht (links Eduard Qupi, rechts Nicola Landolt) die Offensive flach kaum erreichen.

Die Küssnachter Offensive (hier rechts Roger Affolter) war zu isoliert.

Eduard Qupi sorgte hier für einen der wenigen FCK-Abschlüsse.

Der Spielaufbau, hier löste sich Elias Ulrich von Gabriel Gumann, reichte nicht bis nach vorne.

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