Gerechtes Remis zwischen FCK und Sursee

Von Mateo Landolt

Gegen Tabellennachbar Sursee erspielte sich Küssnacht ein 2:2. Wirklich viel kann aber keines der beiden Teams mit diesem Punkt anfangen.

Da im Sommer voraussichtlich «zu viele» Innerschweizer aus der 2. Liga Inter absteigen werden, ergibt sich auch in der Regionalliga ein zusätzlicher Spannungsfaktor. Denn so müssen auch aus der 2. Liga mehr Teams absteigen. Gegen das letztplatzierte Sursee ging es für Küssnacht nicht nur darum über den Strich zu kommen, sondern auch eine gute Möglichkeit zur Annäherung ans Mittelfeld zu nutzen. Zu Beginn des Spiels war es aber vor allem Sursee, welches aktiver drei Punkte suchte. Küssnacht hatte zwar Teilchancen, zeigte sich aber viel zu passiv. Ähnlich wie gegen Gunzwil fehlten anfangs die Anspielstationen, wurde der Ball zu träge gefordert. Sursee bewegte sich ohne Ball besser und wusste dies in Vorteile umzuwandeln. Besonders der junge Mauricio Manuel brachte den FCK im ersten Durchgang mehrmals ins Schwitzen. Dank Goalie Marty konnte FCK I die Null aber halten. Angesichts der vielen frühen Gegentore in den vergangenen Partien, war dies ein gutes Omen für Hälfte Zwei.

Drei schnelle Tore

Kurz nach Wiederanpfiff ging es in gewohntem Stile weiter. Und diesmal beliessen es die Surseer nicht bei spielerischer Überlegenheit. Nach einer weiteren Grosschance wurde Sursee im Strafraum regelwidrig gestoppt. Der resultierende Strafstoss brachte das Heimteam in Front. Nur vier Minuten später kam es noch dicker für den FCK. Im Spielaufbau vom Gast fing Sursee den Ball im Mittelfeld ab und lancierte den Konter. Sturmspitze Carneiro verwertete zum 2:0. Doch wer den Wetteinsatz nun auf das Heimteam setzte, tat dem FC Küssnacht Unrecht. Nur eine Minute nach dem 2:0 erzielte der FCK den Anschlusstreffer. Eine zu weite Hereingabe landete auf der anderen Seite bei Matos. Diesem gelang das Zuspiel auf Landolt, welcher den Verteidiger geschickt täuschte und dann verwandelte.

Spiel gedreht

Mit dem Treffer änderte sich auch das Spiel. Nun war Küssnacht die aktive und aggressive Mannschaft. Sursee musste Wohl oder Übel das Spieldiktat abgeben. Über das ganze Spiel gesehen hatten die Luzerner zwar immer noch mehr Chancen. Doch zu Schluss konnten sie über den einen Punkt gar noch froh sein. In der 82. Minute ereignete sich nämlich der Ausgleich. Per Corner-Flanke wurde Rössler erreicht. Dieser verwertete schön per Kopf. Sursee wollte sich damit nicht abfinden und schickte ganz am Schluss alles nach vorne. Der geblockte Freistoss eröffnete Küssnacht aber eine einmalige Kontermöglichkeit. Leider wurde diese etwas kläglich vergeben. Für einen Verbleib in der 2. Liga müssen in den übrigen Spielen noch viele Punkte gesammelt werden. Unmöglich ist dies, auch mit der Unterstützung der Fans, nicht. Doch wie Trainer Özoglu bereits anfangs Rückrunde sagte, muss Küssnacht auf das eigene Spiel und von Match zu Match schauen. Das nächste Spiel findet am Dienstag 07.05.2019 um  gegen Emmen statt.

Telegramm

FC Sursee – FC Küssnacht 2:2 (0:0)
Stadion Schlottermilch Sursee – 60 Zuschauer – SR ? – Tore: 53. Marjanovic 1:0 (Penalty). 57. Carneiro 2:0. 58. Landolt 2:1. 82. Rössler 2:2. – FC Sursee: Krasniqi; Zust, Nielsen, Kramis, Kiener; Lukic, Steiger, Schumacher (80. Guedes), Marjanovic (72. Roos), Manuel; Carneiro (67. Mendes). – FC Küssnacht: Marty; Tschupp, Huruglica (60. Tarzia), Schilliger, Matijevic; Stadler, Landolt (87. Qupi Paul), Rössler, Matos; Ravarotto (45. Gloggner), Isikli (78. Affolter).

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