Klare Niederlage für den FCK 

Von Mateo Landolt

Während die erste Halbzeit noch Zuversicht für die zweite ausstrahlte, hatte der FC Küssnacht danach nichts mehr zu melden. Obergeissenstein nutzte die defensive Anfälligkeit aus und gewann 5:0.

Dabei hat die Partie eigentlich gar nicht so schlecht angefangen. Zu Beginn noch etwas überhastet, präsentierte Küssnacht bald anständige Kombinationen. Nach einem kurz getretenen Freistoss von OG, folgten zwei Möglichkeiten für den FCK. Während Eduard Qupi seinen ersten Schuss über den Kasten platzierte, wurde sein zweiter von Goalie und Verteidigung geklärt. Doch in der 21. Minute ereignete sich, was sich in der Rückrunde bisher immer ereignet hat: Ein frühes Gegentor für den FC Küssnacht. OG-Aussenläufer Lingg brachte den Ball über Bucheli zum links freistehenden Albisser. Dieser liess sich aus 14 Metern nicht zweimal bitten. Immerhin blieb der Gast aus Küssnacht dran und erspielte sich Chancen. In der letzten Viertelstunde vor der Pause waren es fünf Möglichkeiten, während Obergeissenstein eine verbuchte. Insgesamt war es offensichtlich die Kaltblütigkeit, die dem Team fehlte. Der Schuss blieb ganz aus, er landete in des Goalies Händen oder zischte über das Tor.

Warnruf nach der Pause

Kein Aussenstehender hätte wohl aber gesagt, der FC Küssnacht müsste am Spiel viel ändern. In ähnlichem Stil wäre der Ausgleich bestimmt früher oder später gefallen. Doch die Partie entwickelte sich in eine ganz andere Richtung. Nach keinen 60 Sekunden erhielten die Küssnachter den letzten Warnruf. Wieder über rechts war es Patrick Lingg, welcher im Strafraum regelwidrig gestoppt wurde. Den anschliessenden Elfmeter parierte Marty stark. Rund zehn Minuten später hebelten die Luzerner mit einem Chip-Ball die gesamte Verteidigung aus. Bucheli verwandelte über den herausgeeilten Marty zum 2:0. Kurz darauf folgte die Vorentscheidung der Partie. Lingg fand rechts zu viel Platz vor und hängte die Kugel mit Wucht und Selbstvertrauen ins rechte Eck.

Kein FCK-Aufbäumen

Der Gast fand auf die Offensivbemühungen von Obergeissenstein keine wirklichen Antworten. Zwar hatten die Jungen Isikli und Gloggner noch ein, zwei Chancen, vielleicht hätte es noch einen Elfmeter geben können. Dem Team fehlte aber die Schlagkraft und das Aufbäumen blieb aus. Dies und die defensive Anfälligkeit ist auch den zahlreichen Ausfällen zuzuschreiben. So erzielte OG-Stürmer Albisser noch zwei weitere Tore und machte die FCK-Niederlage noch deutlicher. Für den Match gegen das drittplatzierte Cham muss Küssnacht den Schalter umlegen und ähnlich agieren wie es gegen Rotkreuz getan wurde.

Telegramm

SC Obergeissenstein – FC Küssnacht 5:0 (1:0)
Wartegg Luzern – 150 Zuschauer – SR Wyss – Tore: 21. Albisser 1:0. 55. Bucheli 2:0. 58. Lingg 3:0. 70. Albisser 4:0. 90. Albisser 5:0. – SC Obergeissenstein: Hajnal (33. Weltert); Mutter, Meier, Da Silva, Wildisen (65. Tasdemir); Paci, Stalder (74. Vogel), Caluori, Lingg; Albisser, Bucheli (71. Piattini). – FC Küssnacht: Marty; Matijevic, Huruglica, Schilliger, Ulrich Elias; Landolt (81. Qupi Paul), Qupi Eduard, Rössler (70. Ravarotto), Matos; Isikli, Mathis (46. Gloggner). – Verwarnungen: 27. Wildisen, 49. Rössler (beide Foul).

Der FC Küssnacht strahlte nach vorne zu wenig Kaltblütigkeit aus.

In der ersten Halbzeit waren die Abwehrbemühungen von Küssnacht, links Rössler und rechts Assistenztrainer Matijevic, von mehr Erfolg geprägt.

Angelo Martys gehaltener Penalty konnte dem Team nicht als Warnruf dienen.

Obergeissenstein, hier verteidigte Stalder gegen Matijevic, nutzte die meisten seiner Chancen.

Immer öfter wurde Küssnacht, Mathis gegen Caluori, offensiv in die Schranken gewiesen.

Auch dieser Freistoss von Huruglica brachte keine resultatmässige Annäherung.

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