FCK-Ansätze machen Lust auf mehr

Von Mateo Landolt

Ein über 90 Minuten stärkeres Rotkreuz bezwang den FCK mit 2:0. Küssnacht konnte durchaus gefährlich werden, war aber in der zweiten Hälfte deutlich schwächer.

Auf dem neuen Rotkreuz-Kunstrasen nahm der FCK das Spiel mit dem Stürmerduo Isikli / Bajrami in Angriff. Zu Beginn machte der Gastgeber seine Ambitionen deutlich, zeigte sich mit einem starken Pressing und halbwegs guten Torchancen. Durch das offensiv ausgerichtete FCK-Mittelfeld verfügten die Zuger im Zentrum über etwas zu viel Platz. Doch die Küssnachter versteckten sich nicht und kamen immer mehr ins Spiel. Was mit ungefährlichen Ansätzen und provozierten taktischen Fouls startete, entwickelte sich zu einer hochkarätigen Torchance. Nach zwei Rotkreuzer Torchancen, eine davon zwingend, müssten die Rigidörfler in Führung gehen. Aussenläufer Matos zwang Goalie Hilpert zu einem unkontrollierten Klärungsversuch. Der Ball fand vom bereitstehenden Isikli den Weg an den Pfosten und wurde auf der Linie geklärt. Danach beruhigte sich die Partie und verschob sich ins Mittelfeld. Nach zwei weiteren Chancen für Küssnacht, hätte der Gast die erste Hälfte 0:0 und mit leichten Vorteilen abschliessen können. Doch wenige Sekunden vor dem Pausenpfiff kam Rotkreuz noch zu einem Freistoss. Am langen Pfosten köpfelte Cornelio die Kugel in die Mitte, wo Gashi vollkommen unbedrängt verwandelte. So hiess es eben doch Führung für den Favoriten und der FCK ging mit einer Hypothek in die zweite Hälfte.

Küssnacht zurückgebunden

Auch im zweiten Durchlauf wollte Rotkreuz schon zu Beginn die Vorentscheidung suchen. Die Tabellenzweiten stellten sich besser auf den Gegner ein, als dies die Özoglu-Elf tat. Letztere konnte die Partie mit viel Einsatz vom Tor fernhalten. Doch Rotkreuz war deutlich aktiver. Nach knapp 70 Minuten rannten die Zuger mit viel Platz auf die FCK-Abwehr zu. Den Schuss von Davide Palatucci parierte Goalie Janner noch, dann erzielte Gyorgiev aus dem Abpraller das 2:0. In dieser Szene war das Zurückarbeiten der Küssnachter ungenügend.

Luft nach oben

Im Anschluss zeichnete sich eine Schlussphase im Mittelfeld ab. Die Gäste wurden trotz Umstellen auf eine Dreier-Verteidigung nicht mehr wirklich gefährlich. Mit einer weitgehend erfreulichen ersten Halbzeit kann nicht von einem schlechten FCK-Spiel die Rede sein. Doch auch in Anbetracht des guten Gegners wird das Team wohl mehr von sich selbst erwarten. Die Gegentore waren beide verhinderbar und es erreichten zu viele Steilpässe den Mann nicht. Eine Verbesserung kann bereits am kommenden Wochenende auf heimischem Grunde gegen Littau gezeigt werden.

Telegramm

FC Rotkreuz – FC Küssnacht 2:0 (1:0)
Sportpark Rotkreuz – 300 Zuschauer – SR Mattmann – Tore: 45.+ Gashi 1:0. 68. Gyorgiev 2:0 – FC Rotkreuz: Hilpert; Savanovic, Cornelio, Latifi, Palatucci Mattia; Tafa (52. N’doy), Campello, Gashi, Mehicic (85. Simsek); Palatucci Davide, Gyorgiev (80. Träger). – FC Küssnacht: Janner; Horat, Huruglica, Schilliger, Ulrich Philipp; Stadler, Qupi Eduard, Grgic, Matos (80. Qupi Paul); Isikli (60. Gloggner), Bajrami. – Verwarnungen: 61. Huruglica (Foul).

In der ersten Halbzeit setzte der FCK (hier Horat) Rotkreuz einige Male unter Druck.

Nach einer guten ersten Hälfte fehlte den Küssnachtern (hier lancierte Grgic Philipp Ulrich) danach der Zugang zum Tor.

Küssnacht mit Goalie Janner versteckte sich nicht vor dem besser klassierten Gegner.

Trotz Chancen in der ersten Hälfte, hier spielte Matos auf Eduard Qupi, stand es am Ende 0:2.

Der FCK-Spieler Michael Stadler am Ball.

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