Offensiver in die Rückrunde

Von Mateo Landolt

Der FC Küssnacht hat die Vorrunde auf einem wahrscheinlichen Abstiegsplatz beendet. Mit angriffigen Auftritten will das Team nun seine Möglichkeiten gegen oben ausschöpfen.

Durch die Konstellation in den anderen Ligen ist es möglich, dass im Sommer ganze vier Mannschaften aus der 2. Liga absteigen. Für den FC Küssnacht, der sich auf dem drittletzten Platz befindet, ist eine Leistungssteigerung also notwendig. Diese soll auf eine mutige Weise gelingen. Aktiv statt passiv: So lautet die Devise. Der neue Trainer Hasan Özoglu will Ängste nehmen. Er hat die Equipe im Winter zusammen mit dem bekannten FCK-Gesicht Bone Matijevic übernommen. Der aus Lenzburg stammende Özoglu trainierte zuvor diverse Teams, so etwa Nottwil. Ein zentraler Punkt der Arbeit besteht für ihn in der Verbesserung der Offensive. Parallel mit der Vermittlung von Selbstvertrauen, setzt der 43-jährige auf eine angriffigere Spielweise. Der FCK, welcher im Herbst am zweitwenigsten Tore erzielte, nimmt die Opponenten fortan mit zwei Stürmern in die Zwinge. Ob sich diese und die übrigen Methoden bewähren, wird sich zeigen. Doch bereits jetzt können die Rigidörfler auf eine gelungene Vorbereitung zurückblicken. Während die Drittligisten souverän bezwungen wurden, machte das Team auch gegen gleich- oder oberklassige Gegner eine gute Falle. Aus bisher sechs Partien resultierte keine Niederlage.

Trainingslager mit Damen

Neben der Vorbereitung blickt Özoglu auch auf das Trainingslager positiv zurück. Erstmals ging es gemeinsam mit den Damen ins südspanische Benidorm. Dort konnte auf Rasen trainiert und die Kameradschaft gestärkt werden. In den Trainings hat das Team einen weiteren Schritt Richtung Meisterschaft gemacht. Ausserdem konnte das Damen- und Herrenteam durch die gemeinsame Zeit den vereinsinternen Zusammenhalt stärken. Auf dem Weg zu diesem Ziel ist für ein Verein aber auch die Einbindung junger Spieler in der ersten Mannschaft wichtig. Diese Philosophie, die unter Trainer Mario Sager bereits ausgelebt wurde, möchten Özoglu / Matijevic weiterführen. Deshalb gibt es auch keine externen Neuzugänge. Von einer Auszeit kommen Gubert Huruglica und Kevin Schilliger aufs Luterbach zurück. Von den Junioren werden Matthias Gloggner und Paul Qupi in die Mannschaft integriert. Verabschieden tut sich der FCK von Herve Makuka, Sascha Dervenic und Filip Drozd. Der Verein wünscht ihnen für die Zukunft alles Gute.

Auftakt gegen Rotkreuz

Am übernächsten Samstag wird es dann wieder ernst in der 2. Liga. Zum Auftakt empfängt das zweitplatzierte Rotkreuz den FCK. Bis dann gilt es für die Özoglu-Elf die Chancenauswertung zu verbessern und die Ballverluste im Aufbau auszumerzen. Sowohl die jüngeren Spieler wie auch die Her-angereiften müssen sich in ihren Rollen finden. Unnötig unter Druck setzt Özoglu die Equipe nicht: «Wir schauen von Match zu Match.»

Mit aktiven und selbstbewussten Auftritten soll Küssnacht abheben wie hier Emrah Bajrami.

Damit der FC Küssnacht im Frühling umso mehr jubelt, spielt er fortan mit zwei Stürmern.

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