Nichts zu holen in Thun

In einer verpatzten Anfangsphase gerieten die Küssnachterinnen schon früh ins Hintertreffen und so war trotz anschliessender Leistungssteigerung gegen starke und routinierte Thunerinnen an diesem Abend schlussendlich nichts zu holen.

Thunerinnen mit fulminantem Start

Bei garstigen äusseren Bedingungen und im strömenden Regen war es das Heimteam, welches fulminant in die Partie startete. Die bis anhin in dieser Saison grösstenteils noch unter Wert gebliebenen Thunerinnen erarbeiteten sich in der Startphase Chancen im Minutentakt. Die Küssnachterinnen bekundeten grosse Mühe mit den schnell und schnörkellos vorgetragenen Angriffen der Thunerinnen. Vor allem die starke Schuling und die omnipräsente Kipf rissen das Spiel an sich und lancierten immer wieder sehenswerte Aktionen über die schnellen Offensivspielerinnen. Nach Toren von Michel (8.) sowie Thomann (12.) führte das Heimteam dementsprechend schon früh mit 2:0 Toren. Das Resultat hätte zu diesem Zeitpunkt jedoch durchaus auch höher ausfallen können.

Leistungssteigerung nach Rückstand

 Nach 20 Minuten fanden die Gäste dann allmählich auch besser ins Spiel. Man hatte sich nun besser auf den Gegner eingestellt, liess nicht mehr so viel zu und hatte seinerseits nun ebenfalls einige gefährliche Offensivaktionen. Schuler (2x), Stranieri sowie Donauer scheiterten jedoch allesamt knapp und so war es dann halt wiederum das Heimteam, welches durch eine feine Einzelleistung von Schuling noch vor der Pause auf 3:0 erhöhen konnte. Trotz diesem Rückstand setzten die charakterstarken Küssnachterinnen den positiven Trend in der zweiten Hälfte fort, steckten nie auf und wussten auch mit teilweise schönen Offensivaktionen zu gefallen. Aber trotz weiteren guten Torchancen wollte der Anschlusstreffer, welcher mehrmals in der Luft lag, einfach nicht fallen. Am Ende konnte dann aber auch das zumindest positive Eckballverhältnis, welches mit 8:0 zugunsten der Küssnachterinnen ausfiel, nicht darüber hinwegtäuschen, dass an diesem Abend die Thunerinnen das bessere und routiniertere Team waren. Zum Schluss krönte Kipf ihre Leistung noch mit ihrem Tor zum 4:0 Entstand. Einmal mehr mussten die Küssnachterinnen also in der zweihöchsten Liga Lehrgeld bezahlen. Dies hindert sie jedoch nicht daran, die positiven Dinge mitzunehmen und am nächsten Samstag in Rapperswil ein weiteres Mal die langersehnten ersten Punkte in ihrem NLB-Abenteuer anzustreben.

Telegramm

Nationalliga B (Frauen), Frauenteam Thun Berner-Oberland – FC Küssnacht – 4:0 (3:0). Sportplatz Burgerweg, Thun. – 40 Zuschauer. – SR: Milici. – Tore: 8. Michel 1:0, 12. Thomann 2:0, 34. Schuling 3:0, 78 Kipf 4:0. – Frauenteam Thun Berner-Oberland: Teuscher; Schwendimann (65. Frey), Kuzmanovic, Brazzale (86. Blunier), Müller; Schuling, Gerber, Kipf (81. Biderbost), Bodenmann (79 Batschelet) Thomann ; Michel. –- FC Küssnacht: Jolidon; Hongler (84. Hofstetter), Zimmermann (77. Feusi), Betschart, Kesseli; Donauer, Matter (44. Schilliger), Merz, Stranieri, Künzli; Schuler (77. Büchler).

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