FCK mit Remis beim Schlusslicht

Von Roland Wyssling

Der FC Küssnacht kommt auf dem Mikro-Fussballfeld beim Schlusslicht FC Sins nicht über ein torloses Unentschieden hinaus und verpasst es, sich dem Tabellenmittelfeld anzunähern.

Chance auf weitere 3 Punkte verpasst

Der FC Küssnacht tat sich auf dem wohl kleinsten Spielfeld in der Umgebung, das sowohl in Länge als auch in der Breite zirka 10 Meter weniger misst als ein durchschnittliches Fussballfeld, schwer, ins Spiel zu kommen. So gehörten die Startminuten dem FC Sins, der mit Linares und Würsch versuchte, den Abwehrriegel der Küssnachter in Bedrängnis zu bringen. In Neymar-Manier konnte Linares mit theatralischen Einlagen den Schiedsrichter täuschen und mit den folgenden ruhenden Bällen aus dem Mittelfeld, die bedingt durch das kleine Spielfeld, des öfteren ziemlich gefährlich wurden. Die FCK Abwehr und Torhüter Janner blieben aber beständig in ihrer Arbeit und im Laufe der ersten Halbzeit kam auch die Offensive besser ins Spiel. Aussen über Stadler und Affolter und durch die Mitte mit Makuka, die von Qupi, Landolt und Grgic aus dem Mittelfeld bedient wurden, kam auch Sins Torhüter Leuthard des Öfteren in Bedrängnis. Die grösste Chance der 1. Halbzeit hatte wohl Affolter in der 37. Spielminute, als er von Landolt lanciert, alleine vor dem Tor an Leuthard scheiterte. Man sah ein Küssnachter Kollektiv auf dem Platz, das kämpferisch agierte und Lust auf eine bewegte 2. Halbzeit machte.   

Gerechte Punkteteilung

Ungeachtet der Tabellensituation beider Teams ging es nach dem Seitenwechsel ohne Unterbruch munter hin und her. Mit den Auswechslungen von Petruccelli für Qupi im Mittelfeld und Matos für Affolter auf der linken Seite, wollte FCK Trainer Sager neue Akzente setzen und die Offensive stärken. Petruccelli blieben aber nur zirka zehn Minuten, ehe er verletzungsbedingt für Ravarotto das Feld bereits wieder verlassen musste. Auch Murati für Grgic ins Spiel gekommen konnte keine positive Wende erwirken. In der Schluss-Viertelstunde machte dann der FC Sins wieder mehr Druck und kam dadurch vermehrt zu hochkarätigen Chancen. Torhüter Janner hielt aber die Partie torlos und war vermutlich bester Küssnachter an diesem Abend. Eine reife Mannschaftsleistung  für beide Teams, aber für den FCK, der in den letzten fünf Partien dreimal siegreich, einmal unentschieden und nur einmal verlustreich spielte, eine klar positive Tendenz, die sich für das letzte Drittel der Hinrunde optimistisch und erwartungsvoll auswirken muss.

Telegramm

Fussball, 2. Liga regional, FC Sins – FC Küssnacht – 0:0 (0:0).
Sportanlage Letten – 150 Zuschauer – SR Nikoll. FC Sins: Leuthard; Fuchs, Von Flüe S., Mühlemann, Von Flüe M.; Inglin, Anov, Müller, Gumann; Würsch (70. Bertels), Linares.  – FC Küssnacht: Janner; Horat, Drozd, Dervenic, Ulrich; Stadler, Landolt, Grgic (79. Murati), Qupi (68. Petruccelli) (81. Ravaroto), Affolter (68. Matos); Makuka. – Verwarnungen: 42. Dervenic (Foul), 45. Affolter (Reklamieren), 56. Drozd (Reklamieren), 58. Anov (Foul), 79. Grgic (Reklamieren), 89. Linares (Foul).

Sponsoren