FC Küssnacht chancenlos gegen Gunzwil

Von Roland Wyssling

Der FC Küssnacht verliert das Duell gegen den FC Gunzwil klar mit 4:0 Toren und bleibt mit bisher einem einzigen Punkt aus fünf Spielen im Tabellenkeller sitzen.

 Küssnacht nach Doppelschlag KO

Bemüht stieg der FC Küssnacht in die Partie, hatte aber Probleme mit dem Untergrund, der eines Fussballplatzes nicht würdig war. Viele Ballverluste im Spielaufbau brachten die Küssnachter des öfteren in Bedrängnis und in der Folge kamen die Gunzwiler schnell zu mehreren hochkarätigen Torchancen. Keeper Marty dirigierte seine Vordermänner zunächst erfolgreich, musste dann aber bereits in der 14. Minute das erste Mal hinter sich greifen. Nach einem Eckball köpfelte Kronenberg das Heimteam in Führung und leitete die schmerzliche Küssnachter Niederlage ein. Glücklos mit Stalder über links und vereinzelt über rechts mit Matos versuchte der FCK offensiv sein Glück. Meist scheiterten dieseVorstösse schon vor dem gegnerischen Strafraum oder spätestens bei Torhüter König. Mit schnellen Konterangriffen brachten sich die Luzerner oft in Überzahl vor das Küssnachter Tor und die wenig konsequente Abwehr der Gäste liess in der 33. und 39. Minute einen Doppelschlag des Heimteams zu. Nach einem Verstolperer bei einem Rückpass auf Marty, profitierte Bucher und erhöhte zum 2:0. Sechs Minuten später erreichte der aufmerksame Bucher nach einem tiefen Pass von rechts wiederum unbedrängt das Leder und schon stand es bereits kurz vor der Halbzeit 3:0 für den FC Gunzwil.         

Keine Wende nach der Pause

Den ersten Wechsel musste Küssnachts Trainer Sager bereits in der Pause vollziehen. Affolter kam für den angeschlagenen Dervenic neu ins Spiel und somit Offensivpower für den FCK. Die Schwyzer bemühten sich nach wie vor und kamen auch zu vereinzelten Chancen, doch die Hypothek von drei Gegentoren wog schwer. In der 60. Minute leiteten die Gunzwiler nach einem Ballverlust in der Vorwärtsbewegung der Küssnachter wieder einen schnellen Konter über die rechte Seite ein und nach dem präzisen Pass in die Mitte profitierte Rinaldo und besiegelte den definitiven Untergang des FC Küssnacht mit dem 4:0. Auch die Einsätze von Iten für Grgic, Makuka für Matos  und Bosnjak für Isikli konnten den Spielverlauf nicht mehr ändern und auch ein verdienter Anschlusstreffer blieb dem FC Küssnacht verwehrt.

Telegramm

Fussball, 2. Liga regional, FC Gunzwil – FC Küssnacht – 4:0 (3:0).
Sportanlage Linden – 200 Zuschauer – SR Liniger – Tore: 14. Kronenberg 1:0, 34. Bucher 2:0, 38. Bucher 3:0, 61. Rinaldo 4:0. – FC Gunzwil: König; Ramundo, Furrer, Kronenberg (71. Jurt), Fleischli L.; Bucher (84. Hernandez), Fleischli T., Terzimustaic (75. Fähndrich), Krasniqi, Rinaldo (66. Nurmi); Nesimi.  – FC Küssnacht: Marty; Horat, Drozd, Dervenic (46. Affolter), Grgic (57. Iten); Stadler, Bajrami, Ulrich, Qupi, Matos (57. Makuka); Isikli (57. Bosnjak). – Verwarnungen: 37. Drozd, 49. Grgic, 56. Horat (alle Foul).

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