Beide 1. Mannschaften des FC Küssnacht stehen vor Herausforderungen

Von Roland Wyssling

Sowohl das Herren- als auch das Frauen-Fanion-Team des FC Küssnacht messen sich am kommenden Wochenende auswärts in ihrer laufenden Meisterschaft. Während die Herren mit dem FC Gunzwil auf einen langjährigen Weggefährten treffen, so sind die Küssnachterinnen das erste Mal mit der U-21 Mannschaft des FC Zürich konfrontiert.

Liga regional, FC Gunzwil – FC Küssnacht, Samstag, 8. September 2018, 18:00 Uhr, Sportanlage Linden, Gunzwil

Jetzt sind Punkte nötig

Nach der schmerzlichen Heimniederlage vom vergangenen Wochenende gegen den SC Cham II (1:3) gilt es sich nun endlich aus den Niederungen der Abstiegsplätze zu spielen und in Gunzwil wieder Punkte zu erkämpfen. Die Ausgangslage dafür ist günstig. Mit einem torlosen Unentschieden zuhause gegen Hochdorf, zwei Auswärtspleiten gegen Emmenbrücke (1:0) und Littau (2:1) sowie einer Heimniederlage gegen den FC Rotkreuz (0:5) ist der FC Gunzwil mit gleichviel Punkten keinen Deut besser in die Saison gestartet als der FCK und belegt zurzeit den ersten Abstiegsplatz. Obwohl viele routinierte Spieler verletzungsbedingt fehlen, kann Trainer Sager nach wie vor auf ein breites und solidarisches Kader zählen und will die Reise ins Amt Sursee nicht vergebens antreten.

 

Frauen Nationalliga B, FC Zürich Frauen U-21 – FC Küssnacht Frauen, Sonntag, 9. September 2018, 12:00 Uhr, Sportanlage Heerenschürli, Zürich

Beim Tabellenführer zu Gast

Zum Saisonstart beim Auswärtsauftritt in Therwil (4:3) und beim glücklosen Heimspiel gegen den FC St. Gallen-Staad (1:5) haben nur Zweckoptimisten auf Wundertaten der Aufsteigerinnen gehofft und wenn man bedenkt, dass gleich zu Beginn der Saison gegen die 2. und 3. plazierten Mannschaften aus der letzten Saison in die Hosen gestiegen werden musste, relativieren sich der momentan letzte Tabellenplatz und null Punkte. Ebenfalls zu den Spitzenteams gehört auch das U-21 Team des FC Zürich, das zurzeit alleine die Tabelle anführt und bereits Femina Kickers Worb (4:1) und Thun Berner-Oberland (1:5) deutlich bezwungen hat und in der letzten Saison das Führungsquartett vervollständigte. Die Zürcher Frauen werden aber einer hungrigen und motivierten Küssnachter Mannschaft gegenüberstehen, die keine Geschenke verteilen will.

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