Küssnacht unterliegt spielbestimmendem Rotkreuz

Mateo Landolt

Gegen ein stärkeres Rotkreuz musste der FCK mangels Torchancen eine knappe Niederlage einstecken. Zuversichtlich stimmt die konstante Leistung über 90 Minuten.

Bereits am Freitagabend trafen sich Küssnacht und Rotkreuz vor zahlreichen Zuschauern zur Eröffnung der neuen Saison. Auf der Seite der FCK-Equipe spielten zwei frische Gesichter von Beginn weg. Während Roger Affolter auf der Aussenbahn ran durfte, spielte Anto Grgic als Aussenverteidiger. Grundsätzlich zeigte sich ein eher gemächlicheres Spiel. Das favorisierte Rotkreuz war aber aktiver und gefährlicher. In der 18. Minute war es Innenverteidiger Latifi, der die Kugel nach einem Freistoss an die Latte spedierte. Nach einer halben Stunde setzte der von Ndoy lancierte Sidler den Ball an den Pfosten. Es brauchte aber eine gefährliche Freistossposition damit die Gäste zu Erfolg gelangten. Cornelio überwand die Mauer und Goalie Marty gefühlvoll. Aus dem Spiel heraus zeigten sich die Zuger oft präziser und vorne ziemlich antrittsschnell. Vor der Pause hätte Rotkreuz gar erhöhen können als Ranzenberger am Ball vorbeischlitterte. Das 0:1 geht völlig in Ordnung.

Zu wenig für Unentschieden

Im zweiten Durchgang setzte Rotkreuz auf Kontrolle und baute gegen vorne doch ziemlich ab. Küssnacht wusste daraus aber kaum Grosses zu bewerkstelligen. Nach rund einer Stunde wäre Affolter in gefährlicher Lage beinahe zum Abschluss gekommen. Kurz darauf prüfte Stadler Goalie Hilpert. Der abgewehrte Ball landete in den Füssen von Murati, welcher im Anschluss penaltyverdächtig aber etwas gesucht fällt. Der FCK wirkte sich über 90 Minuten relativ konstant und blieb bis am Schluss in den Duellen. Doch bei der Chancenverteilung zeigte sich doch ein deutliches Gefälle bei den beiden Mannschaften. In der 92. Minute hätte Rotkreuz noch auf 2:0 erhöhen können, vertändelte aber den Konter. So feierte Rotkreuz also den Auftaktsieg in der 2. Liga. Küssnacht schien aber insbesondere konditionell bereit zu sein für die neue Saison. Es folgen Spiele gegen alte Bekannte, welche in der Vergangenheit in wichtigen Siegen und hohen Niederlagen endeten.

Telegramm FC Küssnacht – FC Rotkreuz 0:1 (0:1)

Luterbach – 400 Zuschauer – SR Bortolas – Tore: 38. Cornelio 1:0. – FC Küssnacht: Marty; Horat, Elias Ulrich, Bajrami, Grgic (86. Isikli); Stadler, Makuka, Petruccelli, Affolter (88. Bosnjak); Landolt (69. Drozd), Murati. – FC Rotkreuz: Hilpert; Sidler, Cornelio, Latifi, Palatucci; Ranzenberger (72. Träger), Campello, Nabarro, Mehicic (88. Dedukic); Ndoy (93. Gurtner Kilian), Palatucci. – Verwarnung: 84. Latifi (Foul).

Kämpferisch war der FCK auf der Höhe. Doch vor das Tor kam die Sager-Elf zu wenig.

Küssnacht konnte aus seinen Freistössen weniger Gefahr heraufbeschwören als Rotrkeuz.

Das positive Küssnachter Gefühl der Vorbereitung darf von dieser Niederlage nicht getrübt werden.

 

 

 

 

 

 

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