Klassenerhalt trotz Niederlage

Von Mateo Landolt

Beim Heimspiel gegen den Luzerner SC hatte der FCK drei Optionen: Punkte, keine Strafpunkte oder die Kombination von beidem. Trotz einer mittelmässigen Leistung und einer Niederlage, ging der Plan «Ligaerhalt» auf.

Das Küssnachter Heimteam nahm die Partie mit einigen Veränderungen in Angriff. Im zentralen Mittelfeld spielte Schilliger, Makuka rutschte nach vorne und Shala agierte in seinem letzten FCK-Spiel auf der rechten Seite. Genau wie er wurde auch der verletzte Emanuel Duzmani aus Küssnacht verabschiedet. In der Partie kam es dann zu keinem Herantasten. Ein weiter LSC-Ball landete im Lauf von Rosario, seine Hereingabe wurde vor Mourad geblockt. Im direkten Gegenzug die Reaktion von Küssnacht: Ein Steilpass von Makuka erkämpfte sich Murati und sah seine Chance durch Goalie Schweizer zunichtegemacht. Der Ex-Küssnachter rettete seine Vordermänner in dieser Partie nicht zum letzten Mal vor einem Gegentreffer. Zuerst aber kam der Konter vom LSC. Erneut überwanden die Luzerner die FCK-Equipe mit einem langen Ball. Die Sturmspitze Mourad lobbte die Kugel abgeklärt über den herausgeeilten Marty ins Netz. Die FCK-Verteidigung heute sicherlich nicht zu beneiden, mussten sie wegen der Strafpunkte-Regel doch mit angezogener Handbremse spielen.

Chancen waren da

Nach dem Gegentor in der 2. Minute spielten die Teams ziemlich ausgeglichen. Obwohl der LSC die eine oder andere Chance hatte, so hätte auch der FCK ausgleichen können. So waren da etwa Shalas oder Muratis Möglichkeiten, bevor in der 40. Mourad beinahe wieder getroffen hätte. Die Schüsse der Küssnachter lenkte aber fast immer ein Verteidiger ab und neutralisierten damit die Torgefahr. Das Heimteam war vor dem Kasten zu harmlos. Dieses Bild setzte sich in der zweiten Hälfte fort. Die Rigidörfler zeigten sich bemüht, aber ertragslos. Dann die 70. Minute: Eine Hereingabe fand über Murati zu Makuka. Nach seinem Haken stoppte ihn ein LSC-Verteidiger regelwidrig und provozierte damit den Penalty-Pfiff. Doch sowohl Muratis halbhoher Versuch, wie auch der Nachschuss von Stadler fanden nicht an Goalie Schweizer vorbei.

Verdiente Niederlage

In der 78. Minute kam dann doch noch der erarbeitete Ausgleich. Eine Makuka-Flanke köpfelte Murati an den Innenpfosten. Der Ball kullerte an die gegenüberliegende Torseite, Stadler legte unter Bedrängnis auf Murati ab und dieser verwandelte ohne Mühe. Der Glaube an noch mehr war nun geweckt im Luterbach. Doch alles in allem zeigte sich Küssnacht doch zu anfällig. Nach einem Ballverlust an ungünstiger Stelle netzte Mourad zum zweiten Mal an diesem Abend ein. In der Nachspielzeit setzte Blättler seinen Schuss an den Pfosten. Insgesamt also doch eine verdiente Niederlage für den FC Küssnacht. Im Anschluss zum 1:2 wurde in meinen Augen auch zu wenig Kampf und Laufbereitschaft an den Tag gelegt. In der Rückwärtsbewegung blieben dann einige Akteure vorne stehen. Doch der FCK hat keinen Strafpunkt geholt und das Ziel Klassenerhalt aus eigener Kraft erreicht. Schade, dass zum Saisonende nicht noch ein Punkt herausgeschaut hat.

Telegramm

FC Küssnacht – Luzerner SC 1:2 (0:1)
Luterbach – 130 Zuschauer – SR Aschwanden – Tore: 2. Mourad 0:1. 78. Murati 1:1. 87. Mourad 1:2. – FC Küssnacht: Marty; Horat, Rössler (46. Qupi), Bajrami, Elias Ulrich; Bosnjak (74. Tschupp), Landolt, Schilliger, Shala (65. Stadler); Makuka, Murati. – Luzerner SC: Schweizer; Inäbnit (61. Gashi), Ludin, Procopio, Markaj; Blättler, Coli, Sakica (68. Krasniqi), Rosario; Balaj, Mourad.

Trotz einiger Torchancen verlor der FC Küssnacht (hier Makuka) das letzte Spiel der Saison.

Trotz einiger Torchancen verlor der FC Küssnacht, hier wird Landolt von Sakica bedrängt, das letzte Spiel der Saison.

Trotz einiger Torchancen verlor der FC Küssnacht, hier versucht Bosnjak an Rosario vorbeizukommen, das letzte Spiel der Saison.

Trotz einiger Torchancen verlor der FC Küssnacht, hier steigt Elias Ulrich empor, das letzte Spiel der Saison.

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