FCK verliert – Konkurrenz punktet

 Von Iro Canal

Durch zu viele Eigenfehler liess der FCK gegen Gunzwil vier Tore zu. Darauf konnten die Küssnachter nicht reagieren und könnten immer noch absteigen.

Die Ausgangslage war angesichts der Tabellenkonstellation allseits bekannt. Eine eher verhaltene Startphase der offensichtlich unter Druck stehenden Gastmannschaft ermöglichte dem aufsässigen und äusserst agil spielenden Heimteam einige hochkarätigen Torchancen im Doppelpack. So konnten in der 20. und 26. Minute Schüsse aus kürzester Distanz nur mit viel Einsatz auf der Torlinie abgewehrt werden. In der 28. Minute ermöglichte ein Ballverlust an der Outlinie einen Pass in die Mitte wo der alleinstehende Thimo Fleischli völlig unbedrängt aus gut 25 Metern herrlich ins Lattenkreuz traf. Schadensbegrenzung bis zur Pause war nun angesagt. Leider verhalf eine fatale Unachtsamkeit in der letzten Minute vor der Pause dem FC Gunzwil zum komfortablen 2:0. Einwurf in den 16er-Raum – Ballverlust im eigenen Strafraum – Pass in die Mitte – Schuss – Tor.

Spiel beinahe gedreht

Nach der Pause besserte sich das Spiel, die Mannschaft schien nun endlich wach zu sein. In der 51. Minute kombinierten sich die Küssnachter durch Stadler vor das Tor. Hervé Makuka vollendete die gute Vorlage mit dem Treffer ins lange Eck zum 2:1. So langsam aber sicher entwickelte sich das sehr einseitige Spiel zu einem offenen Schlagabtausch. Und in der 55. Minute wurde der FCK belohnt. Eine traumhafte Freistossflanke von Makuka konnte von Elias Ulrich mit einem genialen Hechtköpfler in die Maschen zum 2:2 versenkt werden. Ab der 60. Minute kam es auf Seiten Gunzwil dann wieder zu guten Chancen. Gunzwil erhöhte wieder den Druck und Küssnacht verhalf durch Unkonzentriertheiten dem Gegner in der 62. und 74. Minute erneut zu einem 2-Torevorsprung. Der Anschlusstreffer von Murati durch Foulelfmeter in der Nachspielzeit kam zu spät. Die bittere und vermeidbare Niederlage war Tatsache.

Finalissima gegen LSC

Es bleibt zu hoffen, dass die Küssnachter die notwendige Entschlossenheit für das letzte Saison-Spiel zu Hause gegen den LSC wiederfinden, um die nicht einfache Rückrunde noch mit einem Erfolgserlebnis abzuschliessen. Der definitive Ligaerhalt ist noch nicht ganz im Trockenen, jedoch ist die Ausgangslage mit weniger Strafpunkten als Abstiegskampfgegner Sempach sehr vielversprechend.

Telegramm Gunzwil – Küssnacht 4:3 (2:0)

Linden. – 300 Zuschauer. – SR Lakic. – Tore: 28. Thimo Fleischli 1:0. 45. Till Fleischli 2:0. 51. Makuka 2:1. 55. Elias Ulrich 2:2. 62. Kronenberg 3:2. 74. Lang 4:2. 93. Murati (Foulpenalty) 4:3. – Gunzwil: König; Elia Ramundo; Fischer, Egli; Bucher, Thimo Fleischli, Kronenberg (86. Luca Fleischli), Carriero (79. Rinaldo); Till Fleischli; Lang, Philipp Furrer (66. Krasniqi). – Küssnacht: Marty; Tschupp, Elias Ulrich, Landolt (77. Shala), Murati; Makuka, Pereira, Schilliger, Rössler; Petrucelli, Qupi (46. Stadler). – Bemerkung: 63. Platzverweis ET Janner (Beleidigung gegen Gegner).

Im Gegensatz zum Vollerfolg gegen Gunzwil im vergangenen Herbst, konnte Küssnacht diesmal keine Punkte holen.

 

 

 

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