Willisau nutzte FCK-Fehler aus 

Von Mateo Landolt

Der FC Küssnacht agierte gegen Tabellenführer Willisau zu fehlerhaft und inkonsequent. Während sich die Luzerner zum Meister krönen, wird es für Küssnacht nochmals spannend.

Zuerst sah es nach einem Start zu Gunsten des Underdogs aus. Ein Zuckerpass von Landolt brachte Murati alleine vor das Willisau-Tor. Der Flachschuss endete aber am Fuss vom Willisau-Goalie und neben dem Kasten. Die Partie war zu Beginn aber nicht von Grosschancen durchtränkt. Die Gäste kamen dann in der 22. Minute zur Möglichkeit den Skore zu eröffnen. Ein weiter Ball fand Karajcic rechts aussen und dieser brachte die Kugel flach rein auf Bühler. Nach einem Prellball konnte der Stürmer am bereits geschlagenen Marty vorbei einnetzen. Nur zwei Minuten später dann ein langer Ball auf Paluca. Nach einem Prellball und einer Grätsche landete das Spielgerät am Pfosten. Die Partie war bis in der 39. Minuten relativ ausgeglichen, Willisau wartete aber mit gefährlichen Steilpässen auf. Ein ebensolcher erreichte Bühler, ein Absprachefehler beim FCK und die Hereingabe auf Paluca. Ähnlich einfach wie beim 0:1 konnte Willisau hier erfolgreich abschliessen. Danach aber immerhin die Reaktion des Heimteams: Zuerst verzog Landolt nach einer Vorlage von Stalder, drei Minuten später flog ein Petrucelli-Schuss über das Tor.

Chancen nicht genutzt

Was die Anzahl Möglichkeiten anbelangt, hielt der FCK in beiden Halbzeiten in etwa mit. Willisau hatte aber zwingendere, welche aber von Küssnacht teils sehr günstig dargeboten wurden. In der 56. Minute spielte Kohler flach zum 5er, Bühler liess die Kugel passieren damit Karajcic relativ unbedrängt einschieben konnte. Im Anschluss hatte aber die FCK-Equipe eine gute Torchance. Der eingewechselte Matos setzte sich stark durch und fand in der Mitte Murati. Der abgedeckte Stürmer legte auf Landolt zurück. Seine Grosschance machte Goalie Achermann zunichte. Mit etwas mehr Kaltblütigkeit wäre in dieser Partie vielleicht etwas dringelegen.

Konkurrenz hat gepunktet

Die Sager-Elf hatte bis zehn Minuten vor Schluss sogar noch zwei kleinere Möglichkeiten. Insgesamt war die Partie nach einer Stunde aber ohne Highlights. Küssnacht liess sich aber nicht fallen und kämpfte weiter. Dies verhinderte aber nicht das letzte Gegentor an diesem Abend. Durch einen zu passiven FCK konnte Kohler auf Karajcic spielen. Des Aussenläufers Schuss konnte nur noch ins Tor abgelenkt werden. Dann war Schluss im Luterbach. Der FC Küssnacht hat auch nach dieser Niederlage alles in den eigenen Händen. Die wenigen Strafpunkte sind von enormer Bedeutung. Doch da sowohl Obergeissenstein wie auch Sempach gewonnen haben, ist Küssnacht noch auf Punkte angewiesen. Gegen Gunzwil und den Luzerner SC ist dies machbar.

Telegramm FC Küssnacht – FC Willisau – 0:4 (0:2)

Luterbach, 120 Zuschauer. – SR Gärtner. – Tore: 22. Bühler 0:1. 39. Paluca 0:2. 56. Karajcic 0:3. 81. Karajcic 0:4. – FC Küssnacht: Marty; Tschupp, Rössler (46. Horat), Bajrami, Ulrich Elias; Stadler, Landolt, Petrucelli, Qupi (55. Makuka), Bosnjak (55. Matos); Murati. – FC Willisau: Achermann; Christen (73. Roth), Vogel, Ostojic, Dahinden; Karajcic, Daka, Preni (67. Salihaj), Kohler; Bühler, Paluca (79. Tschopp). – Verwarnungen: 46. Horat, 49. Bühler, 63. Daka (Foul).

Küssnacht (hier Landolt) wurde von Willisau (am Ball: Preni) nicht dominiert. Es wurden zu viele Geschenke verteilt und Chancen ausgelassen.

Küssnacht hatte die eine oder andere Topchance. Doch schlussendlich machte nur Willisau die Tore.

Trotz diesem schönen Fallrückzieher von Petrucelli wollte den Küssnachtern kein Tor gelingen.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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