Küssnacht erkämpfte sich dritten Saisonsieg

Von Mateo Landolt

Mit einem knappen aber beherzt erkämpftem Sieg verabschiedete sich FCK I beim letzten Heimspiel vor der Winterpause. Den Sieg hat sich das Team verdient, das Spiel war aber alles andere als eindeutig.

Die Zuschauer erwartete eine ausgeglichene Startphase auf dem Küssnachter Kunstrasen. Dieser Belag sollte insbesondere dem Heimteam guttun, die Erfolgsbilanz darauf war im 2017 ziemlich hoch. Nach rund zehn Minuten standen die Zeichen aber in die entgegengesetzte Richtung. Eine Hereingabe sprang Makuka unglücklich im Strafraum an die Hand, Furrer verwandelte den zugesprochenen Elfmeter. Küssnacht liess sich von diesem frühen Rückstand nicht beirren und spielte nach vorne. Während nach dem Eckball ein Gunzwiler auf der Linie klärte, verwertete Petruccelli die im Anschluss getretene Flanke per Direktabnahme. Die FCK-Equipe war im Anschluss gar die bessere Mannschaft, oftmals fehlten aber im 16-er die Anspielstationen. Gunzwil bekam in dieser Phase sehr viele Freistösse zugesprochen. Diese waren aber zu harmlos, beziehungsweise die FCK-Zuordnung effizient.

Küssnacht bis zur Pause dichtgehalten
In der 28. Minute fasste sich Kilian Horat nach einem Zuspiel von Spielgestalter Makuka ein Herz und zog aus grosser Entfernung ab. Seinem strammen Schuss musste sich dann auch der Gunzwil-Schlussmann geschlagen geben. Die Gäste setzten nun alles daran vor der Pause auszugleichen. Der FC Küssnacht war durchaus präsent, die Chancen hatte aber Gunzwil mit Thimo Fleischli und Terzimustafic. Auch nach der Pause war für die Heimfans bibbern angesagt. Zwar hatte auch Küssnachts Murati zwei kleinere Chancen, doch Marty musste ebenso viel eingreifen. Beim dritten Versuch fand eine Bucher-Flanke den eingewechselten Fischer und dessen Abnahme den Weg ins Tor.

Turbulente Schlussphase
In den nachfolgenden zehn Minuten hatte Küssnacht Glück, dass es Unentschieden blieb. Erst gegen Ende konnte das Heimteam seine Präsenz in Chancen umwandeln. Zuerst hätte Makuka beim Freistoss beinahe Goalie König auf dem falschen Fuss erwischt. Dann strapazierte eine Küssnachter Dreifachchance die beidseitig angespannten Nerven. Muratis Hereingabe brachte zuerst Stadler und dann Duzmani zur Schussmöglichkeit. Beide Male wurde die Kugel geblockt. Nachdem die Gäste das Spiel ein weiteres Mal auf ihre Seite hätten ziehen können, war die Nachspielzeit angebrochen. Da spedierte Philipp Ulrich unübersichtlich an die Hand eines Gunzwil Schlussmannes. Genau wie in der neunten Minute bei Makuka, bescherten die oberen Extremitäten Euphorie und Unmut. Emanuel Duzmani verwandelte den Penalty souverän zum Siegestreffer. Mit diesem Sieg gelang Küssnacht den Anschluss ans hintere Mittelfeld. Die durchzogene Vorrunde könnte am letzten Spieltag gegen den Luzerner SC positiv abgeschlossen werden.

 

Telegramm

FC Küssnacht – FC Gunzwil 3:2 (2:1)
Luterbach – 140 Zuschauer – SR Gärtner – Tore: Furrer 0:1, 15. Petruccelli 1:1, 28. Horat 2:1, 66. Fischer 2:2, 93. Duzmani 3:2. – FC Küssnacht: Marty; Horat, Tschupp, Schilliger, Baur; P.Ulrich, Makuka, Petruccelli (82. E. Ulrich), Duzmani; Bajrami (76. Stadler), Murati. – FC Gunzwil: König; L. Fleischli, Imholz, Furrer, Jurt (59. Egli); Till Fleischli, Kronenberg, Thimo Fleischli (65. Fischer), Bucher; Lang, Terzimustafic (78. Ramundo). – Verwarnungen: 18. Murati, 64. Kronenberg (beide Foul), 29. Till Fleischli (Schwalbe), 87. Makuka (Reklamieren).

 

Küssnacht (hier Duzmani) bezwang Gunzwil mit einem Willenssieg.

 

Die ausgeglichene Partie zwischen Küssnacht und Gunzwil wurde erst in der Nachspielzeit entschieden.

 

Küssnacht mit Andrea Petruccelli und Gunzwil mit Thimo Fleischli sorgten für eine unterhaltsame Partie.

 

Entscheidung erst in der Nachspielzeit: Küssnachts Marty kann sich erst nach dem Schlusspfiff mit Assistenz Drvoderic freuen.

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